Wahlsabotage gegen FDP und SVP

Medien berichteten letzte Woche von einer massiven Wahlsabotage «noch nie dagewesenen Ausmasses» an Wahlplakaten der FDP und der SVP in Muri-Gümligen. Dass Plakate verschwinden, komme oft vor, aber so ein Ausmass wäre neu, sagte der SVP-Parteipräsident, Roger Winkler, zum Telebärn-Journalistenteam. Bei einem Plakat wurde das Konterfei des Kandidaten sogar gepfählt.

In den sozialen Medien entbrannte danach eine Diskussion darüber, dass bei Wahlsabotage vor allem SVP-Plakate, neu auch Plakate der FDP betroffen wären. Auch aus den Kantonen Zürich und Waadt wurde Ähnliches berichtet.

In Zollikofen wurden bis auf zwei Stück alle Plakate unserer Grossratskandidatin Brigitte Kürsteiner entwendet, insbesondere auf privatem Grund, für den wir die Bewilligung eingeholt hatten.

Die sich wiederholt gegen bürgerliche Parteien wendende Sabotage wirft sicherlich kein günstiges Licht auf die Wählerschaft von Linksgrün. Nach dem Vorfall in Muri-Gümligen kann dies auch nicht mehr als normale Verunstaltung von Wahlplakaten (wie Schnäuze aufmalen oder Ähnliches) abgetan werden. Aus diesen Vorfällen spricht Hass und Demokratiefeindlichkeit, da Andersdenkenden die Legitimation in Bezug auf die Teilnahme an demokratischen Prozessen abgesprochen wird.

Wir fordern unsere linksgrünen Gegnerparteien auf, dies innerhalb ihrer Parteien zu thematisieren und auch die Wählerschaft zur Fairness aufzurufen. Meinungsfreiheit hört nicht da auf, wo andere Meinungen anfangen!

Unsere bürgerlichen Wählerinnen und Wähler rufen wir auf, zahlreich an die Urnen zu gehen und ein Zeichen für Meinungsfreiheit zu setzen!

 

Vorstand, FDP.Die Liberalen Zollikofen